Unsere Chronik

„Grünwinkel: Gutshof – Gemeinde – Stadtteil“

Die Idee, eine Grünwinkler Chronik zu schreiben, entstammt einem Stammtischgespräch. Monatlich lud der Bürgerverein Grünwinkel nach der Jahrtausendwende zum Kennenlernen und Gedankenaustausch ein. Bei einem dieser Stammtische Ende 2003 wurde allseits bedauert, dass es außer dem Geschichtsbüchlein von Benedikt Schwarz aus dem Jahr 1925 keine aktuelle Chronik Grünwinkels gibt. Rudolph Freytag hatte Ende der 1950er Jahre das Heimatbuch von Benedikt Schwarz im „Grünen Blättle“, dem wöchentlichen Mitteilungsblatt des Bürgervereins, in 52 Folgen abgedruckt und die Zeit der 1920er bis 1950er Jahre mit einigen Anekdoten fortgeschrieben. Hans-Peter Scheib hat als Vorsitzender der ARGE Grünwinkler Vereine 1983 ein Fest aus Anlass der Wiederkehr des 200. Jahrestages der Grenzsteinsetzung ins Leben gerufen und in der Festschrift seine bisherige zweijährige Geschichtsforschung festgehalten. Er wollte weiterforschen und ein neues Geschichtsbuch herausgeben, sein früher Tod beendete auch diesen Versuch.

Der Vorstand des Bürgervereins Grünwinkel griff die Idee auf. Vorstandsmitglied Gerhard Strack wurde beauftragt, die Arbeiten zu koordinieren, eine Projektgruppe zu gründen und zu leiten. Die Stammtischrunde bildete den ersten Kreis dieser Projektgruppe. Weitere Autoren wurden angesprochen, auch außerhalb Grünwinkels, insbesondere Fachleute wie ein Stadt- und ein Landschaftsplaner oder ein Archäologe, ferner Hobbyhistoriker mit einschlägiger Erfahrung. Weitere Autoren wurden durch erste öffentliche Vorträge oder durch die Veröffentlichungen im Grünwinkler Anzeiger auf die Geschichtswerkstatt aufmerksam und schlossen sich ihr an. Am Ende hatte 21 Autorinnen und Autoren an der Grünwinkler Chronik mitgeschrieben.

Der Bürgerverein wandte sich an die Stadt und traf auf offene Ohren. Oberbürgermeister Heinz Fenrich sagte eine finanzielle Unterstützung zu und das Stadtarchiv die fachliche Begleitung. Der Stadthistoriker Dr. Manfred Koch übernahm die fachliche Anleitung. In über fünf Jahren wurde ein Gedankenaustausch bei den monatlichen Treffen der Mitwirkenden aufrechtgehalten. Am 3. April 2009 war es soweit. Beim Festakt anlässlich des 100. Jahrestages der Eingemeindung Grünwinkels in die Stadt Karlsruhe wurde die Grünwinkler Chronik in der Abfüllhalle der Brauerei Moninger vorgestellt und übergeben. 900 Menschen aus Grünwinkel und der ganzen Stadt Karlsruhe erlebten einen beeindruckenden, von Grünwinkler Vereinen gestalteten Festabend. 1000 Exemplare der vom Karlsruher INFO-Verlag hergestellten und von Manfred Fellhauer, Dr. Manfred Koch und Gerhard Strack im Auftrag des Bürgervereins herausgegebenen Chronik fanden sogleich ihre Abnehmer.

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Hier finden Sie das Inhaltsverzeichnis und zu jedem Kapitel einige Seiten.

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Grünwinkler Chronik

 

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