Geschichtskreis
Der Grünwinkler Geschichtskreis stellt sich vor
Anlässlich des 100. Jubiläums der Eingemeindung Grünwinkels in Karlsruhe, hatten sich Geschichtsbegeisterte aus dem Stadtteil zusammengetan, um der ereignisreichen Geschichte Grünwinkels auf den Grund zu gehen und diese zu dokumentieren. Das Ergebnis war die Grünwinkler Chronik. Nach über 80 Jahren lag wieder ein solches Werk vor. In sieben Kapiteln spannt es den weiten Bogen der Ortsgeschichte von der römischen Besiedelung über den 1468 erstmals erwähnten Gutshof und die 1710 gebildete Gemeinde “Krähenwinkel” bis zum 1909 nach Karlsruhe eingemeindeten Stadtteil. 21 Autoren, Fachleute und (Hobby-) Historiker aus Grünwinkel, haben die Ergebnisse jahrelanger heimatkundlicher Forschungen niedergeschrieben. Einige Abschnitte widmen die Autoren den Kirchengemeinden und Schulen. Auch das wechselvolle Vereinsleben bis in die heutige Zeit hält der Text fest. Eine reiche Bildauswahl lädt zur Begegnung mit der Vergangenheit und zu eigenen Entdeckungen ein.
Aus den regelmäßigen Treffen der Chronik-Gruppe, der Autorinnen und Autoren der Grünwinkler Chronik, ist ein offener Grünwinkler Geschichtskreis geworden. Jeden letzten Montag im Monat treffen sich Geschichtsinteressierte um 19 Uhr im Nebenzimmer des Restaurants Braustübl‘ am Sinnerplatz/Zeppelinstraße, um sich auszutauschen und mehr zu erfahren über die Vergangenheit ihrer Heimat. Zumeist wird ein Thema vorgegeben. Oft leitet auch ein Impulsreferat in den Abend ein. Auch Exkursionen stehen auf dem Programm des Geschichtskreises. Das aktuelle Programm finden Sie auf dieser Seite. Willkommen sind alle, die an der Geschichte des Stadtteils interessiert sind. Der Eintritt ist frei.
Grünwinkler Geschichtskreis in der Thomaskirche
Beim nächsten Treffen des Grünwinkler Geschichtskreises am Montag, 29. Juni 2026, 17 Uhr will uns Dieter Kraft die Thomaskirche zeigen.
Die von Prof. Otto Bartning, einem Kind Karlsruhes geplante Kirche, wurde im Jahre 1960 eingeweiht und der Gemeinde übergeben. Bartning verstand den Kirchenraum als bergenden, schützenden Gegenraum zur Außenwelt. Das Wort und die Liturgie im Mittelpunkt und die Gemeinde um den Altar versammelt, blieben seine Kernaussagen, die dem evangelischen Gottesdienst gemäße Form des Kirchenraumes in der Nachkriegszeit.
Ursprünglich stammen die Pläne aus dem Jahr 1938, wurden jedoch wegen des Kriegsbeginns 1939 nur bis zur Kellerdecke ausgeführt. Erst nach Bartnings Tod wurde die Kirche leicht verändert fertiggestellt. Die besondere Stellung der Thomaskirche im Kirchenbau besteht darin, dass erstmals moderne Baustoffe wie Beton, Stahl und Glas im Wechsel mit Holz, Naturstein und Ziegel unverkleidet verwendet wurden. Dieter Kraft ist von Hause aus Bauingenieur und war einige Jahre Pfarrgemeinderat in der Hoffnungsgemeinde.
Alle Interessierte sind herzlich willkommen.
Inzwischen haben wir auch einen Überblick über die weiteren Termine des Grünwinkler Geschichtskreises in diesem Jahr:
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29.06.2026 |
17:00 |
Besichtigung der Thomaskirche |
Kopernikusstraße 2 |
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22.07.2026 |
17:00 |
Besuch der Ausstellung „Lost Places in Karlsruhe und Umgebung“ |
Stadtmuseum Prinz-Max-Palais |
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03.08.2026 |
17:00 |
Rundgang durch die Albsiedlung mit Dietmar Waidelich |
Albkapelle |
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31.08.2026 |
17:00 |
Stammtisch |
Braustübl Hatz-Moninger |
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13.09.2026 |
9 – 17:00 |
Tag des offenen Denkmals (Alte Tabakfabrik, römischer Ziegelbrennofen, ???) |
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28.09.2026 |
17:00 |
Besichtigung des Schülerhorts, ehemaliges Grünwinkler Rathaus (angefragt) |
Koelreuterstraße 7 |
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26.10.2026 |
17:00 |
Besichtigung des Klärwerks |
An der Wässerung 2 |
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30.11.2026 |
17:00 |
Besuch der Sternwarte im Max-Planck-Gymnasium |
Krokusweg 49 |
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28.12.2026 |
17:00 |
Vortrag Jürgen Stoll zu „Raunächte und Weihnachtsbräuche“ |
Braustübl Hatz-Moninger |
Erfahren Sie mehr über die 512-seitige Chronik des Stadtteils Grünwinkel