Grünwinkler Kurzchronik
1468
Ersterwähnung des Gutshofs „Kregenwinkel“ in einem Amtsbuch.
1710
Markgräfin Sybilla Augusta gründet um den herrschaftlichen Gutshof eine Arbeiterkolonie mit 18 Familien.
1759
Erbauung einer Kapelle aus Stein im Ort anstelle einer älteren aus Holz. Das Kirchlein wird 1913 an das Hochufer der Alb versetzt.
1784
Grünwinkel erhält eine eigene Gemarkung.
1809
Der Ort kommt zum Amt Karlsruhe und zählt 216 Einwohner.
1849
Georg Sinner erwirbt den bereits an seinen Vater verpachteten Gutshof mit Brauerei und Essigsiederei.
1860
Ein neues Rat- und Schulhaus wird gebaut.
1862
Gründung des Turn- und Sportvereins.
1865
Von 423 Einwohnern sind 356 katholisch und 67 evangelisch.
1874
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr.
1884
Gründung des Gesangvereins Liedertafel.
1885
Unter der Leitung von Robert Sinner entwickelt sich sein Unternehmen zu einer international operierenden Nährmittelfabrik.
1890
Eröffnung der Lokalbahn Karlsruhe – Durmersheim mit Grünwinkel als Station.
1909
Eingemeindung nach Karlsruhe. Der Ort zählt 2.022 Einwohner.
Einweihung der Notkirche St. Josef.
1919
Beginn des Siedlungsbaus mit der Gartenvorstadt, ab 1923 folgt die Albsiedlung, ab 1931 wird auf dem Gewann Hardeck und seit 1933 auf dem Gewann Heidenstücker gebaut. Weitere Bauabschnitte folgen in der Nachkriegszeit.
1938
Das nach Plänen von Friedrich Beichel erbaute Schulhaus in der Hopfenstraße wird eröffnet. Die Lokalbahn stellt ihren Betrieb ein.
1941
Im Zweiten Weltkrieg werden in Grünwinkel Wohnhäuser aber 1944 auch ein großer Teil der Industriebetriebe zerstört.
1956
rster Gottesdienst in der von Werner Groh geplanten
St. Josefskirche.
Mit dem 50. Jubiläum des Kleintierzuchtvereins findet erstmals das Hahnenfest in Grünwinkel statt.
1960
Einweihung der von Otto Bartning geplanten Thomaskirche.
1972
Die Brauerei Moninger übernimmt die Sinner A.G. und baut sie zum eigenen Produktionsstandort aus.
1983
Enthüllung des von Günther Kranz geschaffenen Krähenbrunnens.
1984
D‘ Badisch Bühn feiert Premiere.
2005
Planung und Realisierung einer neuen Ortsmitte für Grünwinkel.
2009
Die Arbeiten am Mehrgenerationenprojekt Albgrün in Grünwinkel sind abgeschlossen.
Der Stadtteil feiert „100 Jahre Grünwinkel in Karlsruhe“. Grünwinkel zählt über 10.000 Einwohnerinnen und Einwohner.
2015
Große, von Vereinen und Gruppen bunt bemalte Krähen sind der Beitrag Grünwinkels zum 300. Stadtjubiläum Karlsruhes.
2020
Die Stadt kauft mit ihrer Tochter Fächer GmbH die Alte Tabakfabrik (ROTAG) und beginnt einen Entwicklungsprozess für ein Kreativzentrum für Handwerk, Gewerbe, Wissenschaft und Kultur.